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  1. #41
    Rookie Avatar von Xydia
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    'Zwerge...' Innerlich schrie in Xydia alles auf. 'Beim Macher! Rowen und bei den Zwergen? Aleric? Rhaego? Nein sie brach über niemandem den Stab, aber sie fühlte sich nicht sicher oder gewappnet Zwergen zu begegnen. Dann war da noch der Weg der mehr als beschwerlich werden würde. Ob ich das schaffe?' Die Elfe blickte auf, sah von einem zum anderen. Sie waren nur noch Wenige und auch fast ohne Ausrüstung. "Wenn wir in die Berge wollen, brauchen wir Ausrüstung, Seile, feste Kleidung, Feuerstein und Zunder, trockenes Feuerholz."

    In ihrem dreht sich alles. Die Geborgenheit des Zirkels fehlte ihr, wobei sie dort bis auf wenige Ausnahme nie Geborgenheit erfahren hatte. Xydia seufzte. "Seid ihr sicher, dass ihr einen Eingang finden werdet? Spricht jemand von Euch die Sprache der Zwerge? Kennt jemand die Sitten?"

  2. #42
    DA-FRPG only Avatar von Rowen Teravis
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    Rowen nahm seine Hände wieder runter und drehte leicht den Kopf in die Richtung der Gruppe. Hörte zu was sie von sich gaben. Die Elfe faselte von Feuerholz... und Ausrüstung. Berechtigte Fragen, aber...

    Ein leises Grummeln aus seiner Magengegend erinnerte ihn an ein viel naheliegenderes Problem. Seufzend stand er auf und schlurfte lustlos die paar Schritte zu den anderen. „Wenn wir nicht vorher vor Hunger wahnsinnig werden und uns gegenseitig auffressen.“ Meinte er nüchtern und verzog seine Mundwinkel zu einem falschen Lächeln, während sein Blick weiter genervt und entnervt war. „Und bevor ihr mich fragt... nein. Ich bin kein Dalish und kann mit DEM Scheiß da unten“, ein kurzer Seitenblick zu der undurchdringlichen Masse an Unkraut die sich Wald schimpfte, „genauso wenig anfangen wie ihr.“

    Die ganze Situation war so lächerlich. Da hatten sie dieses Monstrum von Untoten überlebt, nur um dann in irgendeinem Dreckhaufen mitten im Nirgendwo zu landen. Was für Aussichten. Ein planloser Magier, eine verletzte Elfin, ein überdrehter Naivling von Mensch und ein entnervt-angeschlagener Dieb, ohne Plan, ohne Ausrüstung und ohne Vorräte. Und die einzige Orientierungshilfe war eine alte Karte, von der sich Rowen nicht einmal sicher war ob Blondie sie überhaupt richtig herum hielt. Alles in allem also beste Voraussetzungen um sich tagelang durch eine unbekannte Wildnis zu kämpfen. Tah, immerhin funktioniert mein Sarkasmus noch. Es besteht also Hoffnung. Rowen seufzte leise. Echt. Was für Aussichten.
    Aber was blieb ihm anderes übrig. Allein zu gehen war genauso schwachsinnig wie hierzubleiben oder sich dieser Gruppe von Ahnungslosen anzuschließen. Keine Möglichkeit war gut. Irgendwie müssen wir alle ja mal dran glauben, nicht? Tah. Aber echt mal... ausgerechnet mitten in der Wildnis? Vielleicht können wir wetten wen es als erstes erwischt. Sein Blick wanderte mal kurz über alle Anwesenden. Ich setze auf Xydia.

    Dann wollte die Elfin wissen, ob jemand schon Erfahrung mit Zwergen hatte, womit sie Rowens Gedankengänge unterbrach. Er musste kurz überlegen. Zwerge... Hm. Ja. Ein bisschen. „Ich hatte mal mit der Karta zu tun. Zählt das auch?“

    Nun heftete sich sein Blick an Alrik und er beäugte ihn scharf und eingehend. „Und was faselst DU da eigentlich?“ Rowen war sich ziemlich sicher, vorhin irgendwas von einem Schatz gehört zu haben... wobei das zwar bestimmt eh nur Schwachsinn war, aber er war nun einmal ein Dieb. Dieses Wort war nun einmal eines von denen, die bei ihm automatisch gewisse Aufmerksamkeit weckten.
    Geändert von Rowen Teravis (11.12.2017 um 13:01 Uhr)

  3. #43
    Rookie Avatar von Xydia
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    t"Karta... Du hast Erfahrung mit der Karta?" Die meisten hatten, wenn sie Erfahrung gemacht hatten, so sie nicht Teil der Karta waren, noch Gelegenheit darüber zu berichten." Xydia konzentrierte sich darauf zu atmen, damit sich die Atmung insgesamt beruhigte, gefühlt hatte sie schon viele Meilen am heutigen Tag hinter sich gebracht, nur die Wirklichkeit sah anders aus. Nur wenige Fußlängen hatten sie alle zurück gelegt. Und der Weg hinauf auf die Berge schreckte sie arg.

  4. #44
    DA-FRPG only Avatar von Rhaego Alcaryen
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    „Was bitte ist die Karta?“, fragte Rhaego. Doch seine Frage ging in Alriks optimistischer Antwort unter.
    „Super!“, sagte der Bursche zu Rowen, während er fröhlich voranschritt. „Dann kennst du dich ja mit ihnen aus. Ich glaube auch nicht, dass wir irgendwelche Probleme mit den Zwergen bekommen. Man trifft ja ab und an welche in den Städten oder auf den Straßen und die sind alle recht offen.“
    Rhaego bezweifelte zwar, dass Alriks Einschätzung stimmte, da der Bursche sehr blauäugig war, doch er war viel zu beschäftigt damit, auf dem steilen Abstieg durch den Wald nicht abzurutschen. Kein Pfad führte von der Ruine hinab, sie stießen lediglich ab und an auf überwachsene Steinbrocken. Mehrmals geriet das lockere Blattwerk unter seinen Füßen ins Rutschen und er konnte sich lediglich an einem Baum oder Gebüsch in letzter Sekunde abfangen. Xydia schien es mit ihrem Stock etwas leichter zu haben, doch ihnen allen war anzusehen, dass sie auf einer festen Straße besser aufgehoben waren.
    Derweil setzte Alrik das Gespräch mit Rowen fort, während Xydia interessiert zuhörte. „Was hast du denn bei der Karta gemacht? Hast du für sie gearbeitet? Geheime Aufträge ausgeführt? Ich wusste gar nicht, dass Zwerge so viel mit Elfen verkehren... Es war bestimmt eine ganz besondere Aufgabe, nicht wahr?“

  5. #45
    Rookie Avatar von Xydia
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    Xydia hielt sich an dem Wort 'Karta' fest. Sicher war sie, dass sie es schon einmal gehört hatte, doch der Sinn oder Bedeutung erschloss sich ihr nicht. Ab und an schaute sie zu Rowen, der Tat was er bisher immer getan hatte, er ging seinen eigenen Weg abseits der anderen. Irgendwie tat er ihr leid, er würde nie die Geborgenheit einer Gemeinschaft verstehen oder genießen können. Die Elfe selbst setzte Fuß vor Fuß, einfach, mechanisch, reiner Automatismus.

    Wie viel Zeit vergangen war wusste sie nicht, nur dass das atmen ihr immer schwerer viel. Rhaego schien es nicht besser zu gehen, wenn sie ihn richtig einschätzte. Ihr Magierstecken hatte ihr wenigstens etwas Halt gegeben. Endlich gestatte Alerik ihnen eine Pause. Als sie sich niederließ fiel ihr erst auf, dass der Wald nicht mehr so dicht war. Sie zog den Umhang näher um ihren Körper, lehnte sich gegen einen Fels. Sie war müde, unendlich müde.

  6. #46
    DA-FRPG only Avatar von Rhaego Alcaryen
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    Es schien schon auf den Nachmittag zuzugehen, als Alrik eine Pause vorschlug. Keiner der anderen widersprach. Während Rhaego anfangs noch damit beschäftigt war, auf dem steilen Abhang nicht den Halt zu verlieren, war er bald so erschöpft, dass selbst das Laufen auf dem ebenen Boden anstrengend war. Er bildete sich ein, ein kleines bisschen weniger schnell erschöpft zu sein als an dem Tag da er mit Alrik, Leirâ und Juliette vom Zirkel aufgebrochen war. Aber noch immer schien er unglaublich schnell zu ermüden.

    Doch den anderen schien es nicht anders zu ergehen. Das Gespräch über die Karta schien recht schnell zu sterben und nach einiger Zeit war es lediglich Alrik, der fleißig über die Zwerge brabbelte, während die beiden Elfen höchstens ab und an zustimmend grummelten. Irgendwann war auch Alrik verstummt und sie hatten ihren Weg schweigend fortgesetzt.

    Immer wieder hatte Rhaego unter dem dichten Laubdach das Gefühl, sie hätten sich verlaufen. Sie hatten keinen Pfad, an den sie sich halten konnten – vielmehr schien es, als wäre in diese Wälder schon lange kein menschlicher Fuß mehr gesetzt worden. Doch dann schimmerte wieder das ferne Gebirge durch eine Lücke zwischen den Ästen und sie wussten, dass sie auf dem richtigen Weg waren.

    Nachdem Alrik die Pause erlaubt hatte, schienen sie sich alle mehr oder weniger dort niederzulassen, wo sie gerade standen. Alrik und Rhaego holten etwas zu essen aus den Rucksäcken und als der junge Bursche sah, dass die beiden Elfen keinen eigenen Proviant mit sich trugen, reichte er ihnen ohne zu zögern einen Teil von seinem. Rhaego zögerte einen Augenblick, ehe auch er missmutig ein wenig von dem Pökelfleisch herumreichte, dass sie vor einigen Tagen in dem Dorf erstanden hatten.

    Viel zu schnell brachen sie wieder auf und folgten Alrik weiter schweigend durch den Wald. Erst als die Dunkelheit hereinbrach, machten sie erneut Rast und schlugen ihr Nachtlager auf – was in diesem Fall hieß, dass jeder sich in der Nähe ihres Feuers in eine Decke hüllte und sich an einer einigermaßen wurzelfreien Stelle niederließ. Rhaego hatte das Gefühl, einzuschlafen sobald sein Kopf den harten Boden berührte. Ein Gedanke begleitete ihn jedoch in den Schlaf. Durch die Zweige der Lichtung hatte er noch einen Blick auf das Frostgipfelgebirge erhascht, mit den schneebedeckten Höhen, die im kalten Sternenlicht zu leuchten schienen. Es war schon bedeutend näher gewesen als am Morgen.

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